Kongress2020

Chère camarade,
Cher camarade,
Par la présente, nous t’invitons à notre congrès ordinaire, qui aura lieu le 28 mars 2020, à partir de 15h.

Georges Sold: mehr Marx als Tony Blair

Georges Sold, seit einem Jahr Vorsitzender der „Jonk Sozialiste Lëtzebuerg“

Geboren wurde Georges Sold vor 27 Jahren in Esch/Alzette. Dort hat er auch sein Abitur im „Lycée de garçons“ absolviert. Aufgewachsen ist er aber in Düdelingen, wo er mit 16 Jahren begann, sich politisch zu engagieren. Seine Motivation hatte familiäre Gründe, wie der Enkel des früheren Editpress-Generaldirektors Alvin Sold erzählt: „Bei jedem Familientreffen wurde bei uns über Politik diskutiert. Die eine Hälfte der Familie kommt eher aus dem LSAP-Lager, die andere Hälfte bevorzugt die CSV. (Copyright: Tageblatt)

Weider liesen…

Unser Fokus liegt eher auf den Menschen, die unter dem Klimawandel leiden

Die Sozialdemokratie steckt europaweit in der Krise. Auch in Luxemburg musste die LSAP in den vergangenen Jahren eine Wahlschlappe nach der anderen hinnehmen. Im Interview sprechen Georges Sold (27) und Amir Vesali (23), Präsident und Generalsekretär der Jugendorganisation „Jonk Sozialiste Lëtzebuerg“ (JSL), über das Nachwuchsproblem ihrer Mutterpartei und erklären, weshalb die Grünen „eigentlich alles richtig machen“, sie sich trotzdem bei den Sozialdemokraten engagieren und sich gerade deshalb mehr Unterstützung von der Parteileitung wünschen.

Tageblatt: In einer Pressemitteilung hat die JSL vergangene Woche gefordert, dass die Regierung ein Referendum in Erwägung ziehen sollte, in dem den Bürgern die Wahl gelassen wird, ob sie Teil einer konstitutionellen Monarchie bleiben oder sich einer demokratischen Republik öffnen wollen. Wie kam es zu dieser Entscheidung?

Amir Vesali: Nach der Analyse des Waringo-Berichts haben wir entschieden, dass es in unserer heutigen modernen Gesellschaft durchaus angebracht ist, die Bürger um ihre Meinung zu fragen. Wir wissen, dass viele Menschen sich noch zur Monarchie bekennen, doch das ändert nichts daran, dass die Frage nach Monarchie oder Republik berechtigt ist. Wir wollten damit nicht um jeden Preis die Republik durchsetzen, sondern der Bevölkerung den Puls fühlen.

Georges Sold: Es war von Beginn an abzusehen, dass die Monarchie mit Samthandschuhen angefasst werden würde. Kurz nach Veröffentlichung des Waringo-Berichts war der richtige Moment, um solch einen Vorstoß zu wagen.

Die Mutterpartei scheint sich uneins zu sein, was sie von dieser Forderung halten soll. War die Mitteilung mit der Parteileitung abgesprochen?

G.S.: Nein, wir sind eine unabhängige Unterorganisation der LSAP und äußern unsere freie Meinung. Wir halten nur selten Rücksprache mit der Partei.

Hat die Parteileitung Sie wegen dieses Vorstoßes kritisiert?

G.S.: Überhaupt nicht. Es liegt aber wohl daran, dass viele Sozialisten keine großen Monarchisten sind.

A.V.: Einige hatten sich wohl von unserer Mitteilung distanziert und darauf hingewiesen, dass das nicht im Koalitionsabkommen steht. Wir wollten aber lediglich eine Prinzipienfrage stellen. Ich glaube, es wäre auch nicht angebracht gewesen, wenn die LSAP sich komplett gegen unseren Vorschlag gestellt hätte.

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Pressemitteilung: Die Modernisierung der Monarchie mit sofortiger Wirkung

Der Waringo-Bericht befasst sich weder mit der Abschaffung der Monarchie noch mit den sozialen Verpflichtungen des Großherzogs oder der Großherzogin. Im aktuellen Diskurs geht es vielmehr um die Modernisierung der Monarchie, mit dem Ziel, diese als festen Bestandteil unseres Landes fortzusetzen.

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Fiscalité écologique: NO GREEN WITHOUT RED

Zu Gast beim “lëtzebuerger Land” – 13 septembre 2019

Il est grand temps d’assumer le fait que la crise écologique renforce déjà actuellement et creusera davantage les inégalités. Afin d’éviter une « vraie crise sociétale », il est impératif de combattre ces inégalités à différents niveaux.

Une première approche serait de combattre la crise écologique, respectivement de changer les modes de vie et de financer une transition écologique par l’introduction d’un modèle fiscal incitant à un comportement écologique. Lire la suite

Pressemitteilung: die Ernennung für den Posten der Kommissionspräsidentin

Demokratiefeindliche Hinterzimmer-Politik

Die Jungsozialisten zeigen sich bestürzt über die Ernennung von Ursula von der Leyen zur Kandidatin des europäischen Rates für den Posten der Kommissionspräsidentin.

Das Prinzip der EU-Spitzenkandidaten der jeweiligen europäischen Parteifamilien war ein erster Schritt in Richtung einer demokratischeren und transparenteren Europäischen Union. Es hat den Wählerinnen und Wählern der europäischen Mitgliedsstaaten die Möglichkeit gegeben, den Chef-Posten der europäischen Kommission mitzubestimmen. Aus diesem Blickwinkel betrachtet ist es inakzeptabel, dass in dunklen Hinterzimmern zwischen den Staats- und Regierungschefs der EU innerhalb von nur wenigen Stunden dieses Prinzip über Bord geworfen wird. Lire la suite

Venezuela, Krise oder Parodie?

20 EU-Staaten, inklusive Luxemburg, haben Juan Guiadó als venezolanischen Interimspräsidenten anerkannt. Wir missbilligen diesen Schritt, da es sich hierbei klar um einen Eingriff in die Staatssouveränität Venezuelas handelt. Einmischungen wie diese gefährden die demokratische Freiheit. Zudem ist es höchst fragwürdig, warum gerade jetzt US Präsident Trump von seiner Doktrin America First abweicht. Es scheint eine Angewohnheit zu sein, Freiheit und Demokratie – falls nötig, mit militärischer Gewalt – in jenen Ländern zu verteidigen, welche vermehrt Ölressourcen aufweisen. Die Unterstützung Guiadós bedeutet also auch die Unterstützung von Trump. Dieser wiederum droht öffentlich mit militärischer Intervention. Das können wir nicht hinnehmen.

Wir fordern die USA dazu auf, in 8 Tagen freie Wahlen einzuberufen, sonst sehen wir uns gezwungen, Bernie Sanders als Interimspräsidenten der USA anzuerkennen.