Hearing “Jeunes et emploi” an der Chamber – Jugendgarantie

De 27. Mäerz 2014 huet d’CGJL – d’Conférence Générale de la Jeunesse Luxembourgeoise an der Chamber en Hearing zum Thema “Jeunes et emploi” organiséiert op deem d’Jugendorganisatioune konnten 3-4 Minutten hir Erwaardungen un d’Regierung duerleeën.

Hei fannt dir och nach den Avis vun der JS zu der Jugendgarantie.

Kongress 2014: “LSAP muss Konsequenzen ziehen”

Die Jungsozialisten trafen sich am vergangen Samstag in der “Salle Grand-Duc Jean” im Schifflinger Rathaus zu ihrem alljährlichen Nationalkongress.

Die LSAP muss Konsequenzen ziehen, so Wagner:

In seiner Eröffnungsrede blickte JSL-Präsident Sammy WAGNER auf die zurückliegenden Parlamentswahlen zurück. Mit Sorge habe man die 2-3 % Verluste der LSAP in 3 von 4 Wahlbezirken zur Kenntnis genommen. Dem Wahlsystem verdanke man, dass man trotz diesen Verlusten noch 13  Abgeordnetenmandate errungen habe und man die “einzig legitime” Koalition mit DP und Grünen eingehen konnte. Die CSV wäre durch den Umgang mit all ihren Affären in der vergangenen Legislaturperiode nicht mehr als vertrauenswürdiger Koalitionspartner in Frage gekommen. Die LSAP ihrerseits müsse jedoch auch selbst eine ernsthafte Wahlanalyse angehen und Konsequenzen ziehen. Es könne nicht weiter nur darum gehen Verluste zu reduzieren, sondern endlich wieder die sozialdemokratischen Werte mehrheitsfähig zu verteidigen.

Generalsekretär Jimmy SKENDEROVIC für seinen Teil stellte fest, dass aus JS-Sicht mit Taina Bofferding und Tess Burton, gleich zwei junge Juso-Frauen ins Parlament Einzug gehalten haben.

Erwartungen an neue Parteispitze

Für die Zukunft hätte man jedoch große Erwartungen an die neue LSAP-Führung. Wagner forderte jeden Anwärter für die LSAP-Führungsriege auf, anlässlich des LSAP-Nationalkongresses am kommenden 30. März “erste Pisten” aufzuweisen wie man die LSAP inhaltlich und organisatorisch neu ausrichten will. Man müsse auch in dieser Koalition wissen, “für was die LSAP steht und vor allem für was sie nicht steht”.

Außerdem haben die Jusos eine Resolution mit dem Titel “Schluss mit der braunen Ideologie”  angenommen, in der sie durch eine offene, tolerante und aufgeklärte Gesellschaft, rassistischen, xenophoben sowie nationalistischen Tendenzen im Keim ersticken wollen

Europa eine soziale Dimension geben

Im Vorfeld der Europawahlen hat man mithilfe eines Europamanifests ein eigenes Bild von Europa gezeichnet. Man wolle ein Europa, das auf soziale Mindeststandards setzt, Arbeitnehmerrechte sowie unabhängige Gewerkschaften stärkt, den Privatisierungswahnsinn stoppt und die Grundversorgung aller Bürger gewährleistet. Die Finanzmärkte müssen in ihre Schranken verwiesen werden. Es muss Schluss sein damit, dass auf der einen Seite Banken mit Milliarden Euro gerettet und auf der anderen Seite die BürgerInnen durch eine überzogene Sparpolitik in die Armut gedrückt werden. Jungen Leuten, die am stärksten von der Arbeitslosigkeit betroffen sind, gilt es Perspektiven zu bieten um zu verhindern, dass sie zu einer verlorenen Generation heranwachsen.

Widerstand gegen geplante Reform der Studienbeihilfen

Abschließend stimmten die Jungsozialisten nach kurzer Diskussion noch einen Initiativantrag betreffend der geplanten Reform der Studienbeihilfen. Die Jusos sprachen sich in ihrem Antrag mehrheitlich für eine “Allocation d’Autonomie” aus, und wiesen den Vorschlag des Hochschulministers entschieden zurück. Es müsse gewährleistet sein, dass jeder den gleichen Zugang zur Bildung erhält unabhängig von der finanziellen und sozialen Situation der Eltern. Eine finanzielle Abhängigkeit von den Eltern bürgt außerdem das Risiko für die Studenten die Studienwahl nicht frei treffen zu können. Arbeiten neben dem Studium soll fakultativ sein und nicht zu einer Notwendigkeit werden, ansonsten bestünde die Gefahr, dass die Durchfallquote ansteigt. In Bezug auf das Studentendarlehen sind die Jusos sehr skeptisch. Dieses geliehene Geld muss nach Beenden des Studiums zurückgezahlt werden und stellt  somit eine Hypothek dar, die einem sorgen- und schuldenfreien Start ins Erwachsenenleben in die Quere kommt.

Jusos präsentieren neues Logo

JSL_farweg.001Für eine kleine Überraschung sorgten die Jungsozialisten gegen Ende des Kongresses: Ein neues Logo wurde vorgestellt. Ein Logo, das an die Anfänge der Arbeiterbewegung erinnert und mit welchem die Jungsozialisten kämpferisch in die Zukunft blicken.

Neues Nationalbüro gewählt

Das Nationalbüro 2014 der Jungsozialisten, setzt sich wie folgt zusammen.

Präsident:                             WAGNER Sammy

Generalsekretär:           SKENDEROVIC Jimmy

 

Vize-Präsidentin:                MULLER Anne

Vize-Präsident:                    STREFF Ben
Generalkassierer:               BAULER Laurent

Internationaler Sekretär: OLIVEIRA ANDRADE André

Mitglieder des Nationalbüros:

AGOSTINO Sandra, BOUS Sandra, COURTOY Jérôme, DELAUNOIS Margot, HETTING Paul, HOBSCHEIT Pierre, HOFFMANN Gilles, MARICATO Patrick, KREMER Christian, PAULUS Joé, SAUBER Tom, SCHON Daniel, SCHMITZ Jean-Claude, WELTER Pascal

Dokumente:

Initiativantrag zur Reform der Studienbeihilfen – JSL spricht sich für eine “Allocation d’autonomie” aus

Wosst déi fréier Ministesch fir Tourismus Bescheed?

D’Jonk Sozialisten stellen sech am Kader vun der Affaire ronderëm den héije Beamten aus dem Tourismus-Ministère deen och Kandidat fir d’CSV bei de Chamberwahle war, e puer generell Froen. Nieft dem Disziplinarverfahren wat géint de concernéierte Beamte leeft, wëll en am Ministère Donnéeën iwwer Wieler aus dem Süde recherchéiere gelooss an duerno de potentielle Wieler Wahlkampf-Post geschéckt soll hunn, hätte mir gären a folgende Punkte Kloerheet:

  1. No RTL-Informatioune soll et sech och net nëmmen ëm e méigleche Mëssbrauch vum Dateschutzgesetz gehandelt hunn, mä doriwwer eraus soll och angeblech en anere Mataarbechter vum Ministère chargéiert gi sinn, eng Traductioun vu Kapitelen aus dem CSV-Wahlprogramm ze maachen.  Entsprécht dëst der Realitéit, a ginn et och nach aner Fäll wou de Verdacht besteet, dass Beamten a Ministèren am Interesse vun der CSV resp. hire Kandidaten Aarbecht verriicht sollen hunn?
  1. Sollten sech d’Verdächtegung géint de Beamte bestätegen, stellt sech och d’Fro ob d’Regierung et net opportun géif fanne gewuer ze ginn, ob déi fréier Ministesch fir Tourismus dovunner Bescheed wosst. Schliisslech hunn d’Ministesch an hire Beamten fir déi selwecht Partei de Wahlkampf bestridden.

STOPP! Gebt Rassismus keine Chance!

Die « Jonk Sozialisten » sind tief erschüttert über die polemischen Diskussionen, welche man innerhalb der letzten Tage in den sozialen Medien beobachten konnte. Personen rechtsextremer Gesinnung kochten die Diskussion rundum die Luxemburger Sprache durch verbreiten von Lügen soweit auf, dass Hasstiraden gegen Ausländer und Grenzgänger die in Luxemburg arbeiten, die Folge waren. Viele Befürworter dieser rechtsextremen Thesen zeichneten sich zudem dadurch aus, dass sie grobe geschichtliche und sozioökonomische Wissenslücken aufweisen.

Unter Berücksichtigung, dass die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise sowie die hohen Arbeitslosenzahlen, die Angst vor dem sozialen Abstieg verstärken und so die Gefahr der zunehmenden Verbreitung reaktionären Ideologien besteht, fordern die „Jonk Sozialisten“ einen offenen Umgang mit der rechtsextremen Problematik. Rechtsextreme Äußerungen in den sozialen Medien, sowie „Stammtisch-Rassismus“ sind in Luxemburg nämlich keineswegs nur mehr ein Randproblem.

Aufklärung als wirksame Waffe im Kampf gegen Rechts“

Bildung spielt im Kampf gegen Rechtsextremismus eine zentrale Rolle, eine angemessene Behandlung des Nationalsozialismus aber auch die aktuellen Erscheinungsformen von Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus muss durch Verankerung im Lehrplan, gewährleistet sein.

Rechtsextremismus ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, deshalb gilt es auch verstärkt Sensibilisierungskampagnen zu unterstützen, die Vorurteile gegen Ausländer, Grenzgänger und Migranten abbauen. Da vor allem auch Jugendliche dem Risiko ausgesetzt sind in rechte Kreise abzurutschen, gilt ein besonderes Augenmerk auf die Förderung von Prävention im Bereich der Jugendarbeit zu legen.

„Gerechte Umverteilung und gesellschaftliche Partizipation“

 Eine Politik, die soziale Errungenschaften verteidigt und für eine gerechte Verteilung der Reichtümer sorgt, trägt dazu bei rechte Populisten in ihre Schranken zu verweisen. In dem Kontext begrüßen wir auch das angekündigte entschiedene Handeln der Regierung, den Aktionsplan gegen Arbeitslosigkeit, insbesondere auch der Jugendarbeitslosigkeit umzusetzen. Das Schaffen von Perspektiven sowohl im Job als in der individuellen Lebensplanung (Wohnung, Familie, …) entzieht jeglichen rechtsextremen Thesen den Nährboden für deren Verbreitung.

Weiterhin gilt es die Integration der Nicht-Luxemburger voranzutreiben und ihnen, sowie den Luxemburgern es zu ermöglichen gemeinsam über die Herausforderungen für unser Land zu debattieren.  Die gesellschaftlichen und ökonomischen Veränderungen die auf Luxemburg zukommen, können nur durch die tatkräftige Mitarbeit aller hier lebenden und arbeitenden Menschen bewältigt werden. In diesem Sinne, wiederholen wir auch unsere langjährige Forderung das Wahlrecht für Nicht-Luxemburger zu öffnen und ihnen somit ein politisches Mitspracherecht einzuräumen.

Mitgeteilt vom Nationalbüro der JSL

Presseberichte über unser Mitteilung:

1) TV Reportage “Polemik ronderëm eis Sprooch” op RTL Lëtzebuerg :

2) Artikel auf Quotidien.lu du 31.01.2014: “Des plaidoyer 2.0 contre le racisme”

3) Artikel auf tageblatt.lu: “Toleranz statt Rassismus gefordert

4) Artikel auf wort.lu: “Eine Madarine gegen Rassismus

Chamberwahlen 2013 – JS Ënnerwee

998979_10151680633977572_751032100_n

9238_10151673346042572_24665348_n

1001020_10151564360277572_1534019427_n

1234595_10151693217562572_175500376_n

1234952_10151668130942572_1629516688_n

Gaymat “Eng Famill fir eis all”

Ënnert dem Motto “Eng Famill fir eis all” huet dëst Joer zu Esch de Gaymat stattfonnt. E Festival dee virunallem soll ob d’Problemer vu Lesben, Bisexuellen oder transidente Mënschen an eiser Gesellschaft opmierksam maachen.

D’Juso’en waren och zesumme mat hire Kollegen aus der LSAP do vertruede fir sech géint all Art vun Diskriminatioun auszeschwätzen an och gemeinsam un der “Marche de l’égalité” deelzehuelen.

Mir wäerten eis och an Zukunft ëmmer nach weider dofir asetzen, dass keng Leit opgrond vun hirer sexueller Orientéierung an iergendenger Form vum Legislateur oder der Gesellschaft diskriminéiert ginn.

Hei e puer Andréck:

993910_10151737359014548_239265780_n

(vu lénks no riets) Dan Codello, Mike Hansen, Max Antony, Catia Gonçalves, Sammy Wagner, Marc Angel, Taina Bofferding

1074769_10201679402489567_2061327538_o1075530_10200963122933411_2000800272_o