Die Jungsozialisten trafen sich am vergangen Samstag in der « Salle Grand-Duc Jean » im Schifflinger Rathaus zu ihrem alljährlichen Nationalkongress.

Die LSAP muss Konsequenzen ziehen, so Wagner:

In seiner Eröffnungsrede blickte JSL-Präsident Sammy WAGNER auf die zurückliegenden Parlamentswahlen zurück. Mit Sorge habe man die 2-3 % Verluste der LSAP in 3 von 4 Wahlbezirken zur Kenntnis genommen. Dem Wahlsystem verdanke man, dass man trotz diesen Verlusten noch 13  Abgeordnetenmandate errungen habe und man die « einzig legitime » Koalition mit DP und Grünen eingehen konnte. Die CSV wäre durch den Umgang mit all ihren Affären in der vergangenen Legislaturperiode nicht mehr als vertrauenswürdiger Koalitionspartner in Frage gekommen. Die LSAP ihrerseits müsse jedoch auch selbst eine ernsthafte Wahlanalyse angehen und Konsequenzen ziehen. Es könne nicht weiter nur darum gehen Verluste zu reduzieren, sondern endlich wieder die sozialdemokratischen Werte mehrheitsfähig zu verteidigen.

Generalsekretär Jimmy SKENDEROVIC für seinen Teil stellte fest, dass aus JS-Sicht mit Taina Bofferding und Tess Burton, gleich zwei junge Juso-Frauen ins Parlament Einzug gehalten haben.

Erwartungen an neue Parteispitze

Für die Zukunft hätte man jedoch große Erwartungen an die neue LSAP-Führung. Wagner forderte jeden Anwärter für die LSAP-Führungsriege auf, anlässlich des LSAP-Nationalkongresses am kommenden 30. März « erste Pisten » aufzuweisen wie man die LSAP inhaltlich und organisatorisch neu ausrichten will. Man müsse auch in dieser Koalition wissen, « für was die LSAP steht und vor allem für was sie nicht steht ».

Außerdem haben die Jusos eine Resolution mit dem Titel « Schluss mit der braunen Ideologie »  angenommen, in der sie durch eine offene, tolerante und aufgeklärte Gesellschaft, rassistischen, xenophoben sowie nationalistischen Tendenzen im Keim ersticken wollen

Europa eine soziale Dimension geben

Im Vorfeld der Europawahlen hat man mithilfe eines Europamanifests ein eigenes Bild von Europa gezeichnet. Man wolle ein Europa, das auf soziale Mindeststandards setzt, Arbeitnehmerrechte sowie unabhängige Gewerkschaften stärkt, den Privatisierungswahnsinn stoppt und die Grundversorgung aller Bürger gewährleistet. Die Finanzmärkte müssen in ihre Schranken verwiesen werden. Es muss Schluss sein damit, dass auf der einen Seite Banken mit Milliarden Euro gerettet und auf der anderen Seite die BürgerInnen durch eine überzogene Sparpolitik in die Armut gedrückt werden. Jungen Leuten, die am stärksten von der Arbeitslosigkeit betroffen sind, gilt es Perspektiven zu bieten um zu verhindern, dass sie zu einer verlorenen Generation heranwachsen.

Widerstand gegen geplante Reform der Studienbeihilfen

Abschließend stimmten die Jungsozialisten nach kurzer Diskussion noch einen Initiativantrag betreffend der geplanten Reform der Studienbeihilfen. Die Jusos sprachen sich in ihrem Antrag mehrheitlich für eine « Allocation d’Autonomie » aus, und wiesen den Vorschlag des Hochschulministers entschieden zurück. Es müsse gewährleistet sein, dass jeder den gleichen Zugang zur Bildung erhält unabhängig von der finanziellen und sozialen Situation der Eltern. Eine finanzielle Abhängigkeit von den Eltern bürgt außerdem das Risiko für die Studenten die Studienwahl nicht frei treffen zu können. Arbeiten neben dem Studium soll fakultativ sein und nicht zu einer Notwendigkeit werden, ansonsten bestünde die Gefahr, dass die Durchfallquote ansteigt. In Bezug auf das Studentendarlehen sind die Jusos sehr skeptisch. Dieses geliehene Geld muss nach Beenden des Studiums zurückgezahlt werden und stellt  somit eine Hypothek dar, die einem sorgen- und schuldenfreien Start ins Erwachsenenleben in die Quere kommt.

Jusos präsentieren neues Logo

JSL_farweg.001Für eine kleine Überraschung sorgten die Jungsozialisten gegen Ende des Kongresses: Ein neues Logo wurde vorgestellt. Ein Logo, das an die Anfänge der Arbeiterbewegung erinnert und mit welchem die Jungsozialisten kämpferisch in die Zukunft blicken.

Neues Nationalbüro gewählt

Das Nationalbüro 2014 der Jungsozialisten, setzt sich wie folgt zusammen.

Präsident:                             WAGNER Sammy

Generalsekretär:           SKENDEROVIC Jimmy

 

Vize-Präsidentin:                MULLER Anne

Vize-Präsident:                    STREFF Ben
Generalkassierer:               BAULER Laurent

Internationaler Sekretär: OLIVEIRA ANDRADE André

Mitglieder des Nationalbüros:

AGOSTINO Sandra, BOUS Sandra, COURTOY Jérôme, DELAUNOIS Margot, HETTING Paul, HOBSCHEIT Pierre, HOFFMANN Gilles, MARICATO Patrick, KREMER Christian, PAULUS Joé, SAUBER Tom, SCHON Daniel, SCHMITZ Jean-Claude, WELTER Pascal

Dokumente:

Initiativantrag zur Reform der Studienbeihilfen – JSL spricht sich für eine « Allocation d’autonomie » aus

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Ënnert dem Motto « Eng Famill fir eis all » huet dëst Joer zu Esch de Gaymat stattfonnt. E Festival dee virunallem soll ob d’Problemer vu Lesben, Bisexuellen oder transidente Mënschen an eiser Gesellschaft opmierksam maachen.

D’Juso’en waren och zesumme mat hire Kollegen aus der LSAP do vertruede fir sech géint all Art vun Diskriminatioun auszeschwätzen an och gemeinsam un der « Marche de l’égalité » deelzehuelen.

Mir wäerten eis och an Zukunft ëmmer nach weider dofir asetzen, dass keng Leit opgrond vun hirer sexueller Orientéierung an iergendenger Form vum Legislateur oder der Gesellschaft diskriminéiert ginn.

Hei e puer Andréck:

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(vu lénks no riets) Dan Codello, Mike Hansen, Max Antony, Catia Gonçalves, Sammy Wagner, Marc Angel, Taina Bofferding

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Den 3. Juni konnten d’Jongsozialisten d’Grënnung vun enger neier regionaler Sektioun, der « JS-Norden » zu Dikrech feieren.

An senger éischter Usproch als frëschgebakene President vun der JS-Norden, sträicht de Jean-Claude Schmitz ervir, dass een sech als Ziel gesat huet de Kontakt zu deene Jonken ze sichen a sie un d’Politik erunzeféihren. D’Verbanne vu Kultur a Politik kéint do zum Beispill eng Méiglechkeet sinn.

« Eis leien déi Jonk aus dem ganzen Norden um Häerzen, egal op d’Nordstaat, Wolz, Clierf oder Elwen mir wëllen als JS-Norden déi ganz Regioun ofdecken an d’Intressie vun eiser Géigend vertrieden. »

sou de Jean-Claude Schmitz ofschléissent.

De President vun de Jongsozialisten Sammy Wagner, begréisst d’Grënnung an ënnersträicht d’Wichtegkeet vu lokalen a regionale Sektiounen. Et hätt een och vir an Zukunft méi enk mat de Sektiounen zesummenzeschaffe fir ze garantéieren, dass een och deene regionale Begebenheete bei der Ausriichtung vun der nationaler JSL Politik rechnung dréit.

Nieft enger Rei Jonker, waren awer och den LSAP Minister Romain Schneider an den Député-Maire  Claude Haagen bis op Dikrech komm fir déi nei Equippe ze ënnerstëtzen.

De neien Comité setzt sech aus folgenden Leit zesummen:

Jean-Claude SCHMITZ (President)

Tom Sauber (Sekretär)

Michel Becker (Sekretät FF)

Sven Schneider (Trésorier)

Pascal Krecké (Member)

Sandra Bous (Member)

Paul Hetting (Member)

Weider Fotoen an Informatiounen och op Facebook: 

Fotoën Facebook-JSL

Fanpage JS-Norden


jszentrum

D´JS Zentrum an Zesummenaarbescht mat der LSAP Sektioun-Bartreng presenteiren: « Onst Gewessen – Wat dir net packt geet an Afrika », den neisten Projet vun Richtung 22.

Um Programm stin d´Projektioun vum Film mat enger uschleißender Diskussioun.

Dat ganzt fennt statt am « ARCA Bertrange »: 17 rue Atert, L-8051 Bertrange

Vertrieder vun der JSL waren och dëst Joer erem op der Emaischen zu Nouspelt um Stand vun der LSAP vertrueden. Nierft dem LSAP-Deputéierten Roger Negri war och eisen Ausseminister Jean Asselborn bis dohiner pedaléiert.

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Le Quotidien vum Mëttwoch, 27. März 2013
Grënnungsversammlung vun der JS-Zentrum

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Fir weider Informatiounen consultéiert w.e.g.: https://www.facebook.com/JSZentrum oder schéckt eng E-mail un zentrum@jsl.lu

 

Régis Moes & Sammy Wagner

Régis Moes & Sammy Wagner

Wechsel an der Spitze der Jungsozialisten

Régis Moes, der aus beruflichen Gründen nicht mehr für das Amt des Präsidenten zur Verfügung stand, blickte auf ereignisreiche Jahre als Mitglied des JSL-Nationalbüros zurück und wünschte seinem Nachfolger viel Erfolg für die Zukunft.

Sammy Wagner zum neuen Präsidenten gewählt.

Als Nachfolger wählten die Jungsozialisten Sammy Wagner. Wagner bedankte sich bei Moes für seinen unermüdlichen Einsatz während der letzten 10 Jahre für die JSL. Des Weiteren wurde Generalsekretär Jimmy Skenderovic in seinem Amt bestätigt.

Gemeinsam versprachen Wagner und Skenderovic einige Neuerungen, vor allem wolle man alle Mitglieder mehr mit in die Arbeit einbinden und gezielt Anreize liefern mehr Jugendliche und Frauen für die Politik und die Jungsozialisten zu begeistern.

Des Weiteren wurden Lynn Kettel und Ben Streff als Vizepräsidenten bestätigt, Schatzmeister wurde Laurent Bauler und das internationale Sekretariat übernimmt André Oliveira Andrade

Ins Nationalbüro der JSL wurden ausserdem noch gewählt:

AGOSTINO Sandra, ANTONY Max, AZEVEDO Patrick, BERTRANG Chelsea, DAX Jeff, D’ORAZIO Cyril, FRANTZEN Luc, HOBSCHEIT Pierre, KREMER Christian, OLIVEIRA DE FREITAS Rafael, PAULUS Joé, RIES Claude, SCHON Daniel, WELTER Pascal, WEYMERSKIRCH Patrick, ZECHES Kevin

Par la présente, nous t’invitons à notre congrès ordinaire de 2013, qui aura lieu le samedi 16 mars 2013, à partir de 14h30 au Centre sportif et culturel à Grevenmacher (Place du Marché aux Bestiaux « Schwäinsmoart »).

 

 

Ordre du jour provisoire:

1° Allocution de bienvenue par le représentant de la section des JSL de l’Est

2° Allocution du président des JSL, Régis MOES

3° Rapport du secrétaire général, Jimmy SKENDEROVIC

4° Rapport du trésorier, Luc FRANTZEN

5° Rapport de la Commission de Contrôle

6° Approbation des rapports

7° Présentation et vote des lignes directrices

8° Elections :

a)    Président

b)    Secrétaire général

c)    Bureau national

d)    Commission de contrôle

9° Présentation, discussion et vote des résolutions politiques

10° Discussion ouverte sur une éventuelle réforme des statuts des JSL

10° Allocution du président du LSAP, Alex BODRY

11°Internationale